Monika Frederking

"Ich kandidiere für den Personalrat, weil ich hier am besten für die Interessen der Kolleg*innen da sein kann. Ich sehe, wie mit dem digitalen Wandel und crossmedialen Umbau im gesamten WDR der Druck von innen und außen gestiegen ist und weiter steigt: Im Newsroom, in den Studios, in Köln. Auch und gerade in extremen Zeiten, so wie jetzt in der Corona-Krise. Vor einigen Monaten wären uns viele der Veränderungen bei der Arbeit und Kommunikation undenkbar erschienen. Es darf nicht sein, dass sich Kolleg*innen im Homeoffice abgeschrieben, ja abgehängt fühlen. Oder dass Kolleg*innen nicht wissen, wie sie die Arbeitsberge bewältigen, wie sie im Großraumbüro gesund bleiben können. Sie brauchen unsere Unterstützung. Viele stecken in gestückelten Zeitverträgen und fragen sich, ob und wie es für sie weitergeht im WDR. Ich möchte auch künftig Kolleg*innen bei Krisengesprächen mit Führungskräften unterstützen und sie bei Fragen rund um ihre Rechte beraten. Ich will mich einmischen und einsetzen für ein respektvolles Miteinander, ein besseres Arbeiten im WDR. Wo wir Menschen zählen mit unseren Fähigkeiten, ganz egal, ob jung oder alt, frei oder fest.
Ich bringe auf der ver.di-Liste im Personalrat vieles ein, was ich im Programm als Redakteurin beim Kinderradio auf WDR 5 und zuvor als Fernsehredakteurin im Landesstudio Dortmund jahrelang praktiziert habe. Ich übernehme Verantwortung, bin neugierig, habe ein offenes Ohr, bin an Problemlösungen interessiert, lasse nicht locker und bin hart in der Sache, wo es Not tut. Ich pendle zwischen meinem Wohnort in Bochum und dem Arbeitsplatz in Köln, bin verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne."

ver.di Kampagnen