Tarifrunde 2019

Tarifbewegung macht weiter Druck

ver.di im WDR & Beitragsservice

Tarifbewegung macht weiter Druck

Rundfunk, Medien, Tarifvertrag, Köln, WDR, Beitragsservice, Arbeit ver.di

13. Warnstreiktag beim WDR

Die Tarifauseinandersetzung beim Westdeutschen Rundfunk dauert weiter an. Am heutigen 13. Warnstreiktag (12. Dezember 2019), der bereits sechs Monate andauernden Streikbewegung beim WDR und WDR-Beitragsservice, beteiligten sich in Köln erneut zahlreiche Streikende. „Es sind noch weitere Arbeitskampfmaßnahmen über den restlichen Tag geplant. Die Kolleginnen und Kollegen halten den Druck auf den Arbeitgeber weiter aufrecht, weil sie ein verhandelbares Angebot für den kommenden Montag fordern“, erklärte Stephan Somberg, ver.di-Gewerkschaftssekretär im Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen.

Zu den betroffenen Formaten zählte erneut das Morgenmagazin „MoMa“, dessen Beiträge teils aufgezeichnet waren oder aus Frankfurt gesendet wurden. Auch die Sendung „Live nach neun“ wurde durch die Arbeitsniederlegungen erheblich beeinträchtigt. Die Sendungen "Hier und heute", "Servicezeit" und "Frau TV" fielen aus.

An vielen Stellen und Abteilugen war erheblicher „Sand im Getriebe“, so dass auch die internen Abläufe im WDR zum Erliegen kamen. Es musste an vielen Stellen „Ersatzpersonal“ heran gezogen werden.

Im Streiklokal erhielten die Kollegen*innen Besuch von Streikenden von Kaufhof/Karstadt/Karstadt-Sport und umgekehrt besuchten wir die Kollegen*innen auf der Hohestraße. Wir konnten so besser verstehen in welcher Tarif-Situation die Kollegen*innen stehen. Ebenso konnten wir unsere vorstellen. Gegenseitig wurde solidarische Grüße übermittelt: "wir kämpfen gemeinsam".
Im Anschluss wurde eine telefonische Live-Schalte zu den streikenden Kollegen*innen bei Amazon, in Rheinberg hergestellt. Das die Auseinandersetzung, zum erreichen eines Tarifvertrages, bereits fünf Jahr andauert kam so nochmals "näher" an uns heran.

Am frühen Nachmittag stand der Besuch, einer Abordnung der Streikenden, bei der Rundfunkratssitzung an. Hier setzten die Kollegen*innen ein klares Signal, nämlich: Wir sind da! Wir wollen verhandeln und ein angemessenes Ergebnis, auf dem Niveau der Öffentlichen Dienstes.

Am späten Nachmittag solidarisierten sich die Kollegen*innen von Phoenix und legten die Arbeit für zwei Stunden nieder.

Die Tarifverhandlungen werden am 16. Dezember 2019 in Köln fortgesetzt.

  

Soligrüße

Am gestriegen Tag gingen viele Soligrüße, für die Streikenden im WDR/Beitragsservice ein. Darunter: Christopher Schmitz (Bundesfachbereich, ver.di), Matthias von Fintel (Tarifsekretär / Bundesfachbereich, ver.di), Ayse Tekin & Dustin Pilz (Deutsche Welle), Bernd Kittendorf (NDR) und Peter Freitag (dju in ver.di).
Ein Zusammenschnitt seht ihr hier:

 

 

  _______________________________________________________________________________________________________________

Mitglied, Werbung ver.di

 

JETZT MITGLIED WERDEN UND STÄRKE IM BETRIEB AUFBAUEN!

mitgliedwerden.verdi.de