Tarifrunde 2019

WDR-Geschäftsleitung legt kein Angebot vor

1. Verhandlungstag

WDR-Geschäftsleitung legt kein Angebot vor

WDR-Verhandlungsführerin Vernau versteckt sich hinter der KEF
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In der ersten Runde der Vergütungstarifverhandlungen beim WDR am heutigen Freitag in Köln hat Verwaltungsdirektorin Katrin Vernau nicht nur kein Angebot vorgelegt, sondern auch einen Angriff auf die Gehaltsstruktur angedroht. Die Verweigerung eines konkreten Angebotes begründete sie mit für uns nicht nachvollziehbaren KEF-Vorgaben. Damit stiehlt sich die WDR-Spitze aus der Verantwortung.

Der WDR verlangt:

  • Stufensteigerung nur noch alle drei Jahre anstatt wie bisher alle zwei Jahre.
  • Freie Mitarbeiter*innen erhalten weiterhin keine Erhöhung von Effektivhonoraren. Freie Kolleg*innen aus dem tagesaktuellen Bereich sollen Honorarerhöhungen für lange Formate durch Verzicht gegenfinanzieren.

Unsere Hauptforderungen:

  • 6% mehr für Feste und Freie
  • Eine Tariferhöhung, die auch effektiv bei den Freien ankommt
  • Ein Sockelbetrag von 150 Euro

Die Tarifverträge für Gehälter und Honorare wurden von den Gewerkschaften zum Quartalende gekündigt und müssen neu verhandelt werden. Am 24. Juni geht’s weiter.

Eure Gewerkschaften ver.di, DJV und DOV