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Verhandlungen vertagt

7. Verhandlungsrunde im WDR

Verhandlungen vertagt

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Bei der heutigen siebten Verhandlungsrunde haben sich beide Seiten aufeinander zu bewegt. Von einer Einigung sind wir aber noch weit entfernt. Die Tarifvertragsparteien werden einen neuen Termin vereinbaren.

Die WDR-Geschäftsleitung legte ein Angebot mit folgendem Inhalt vor:

Angestellte

  • Eine Laufzeit von 36 Monaten
  • Lineare Erhöhungen: 2,25% ab dem 1.12.19, 2,20% ab dem 1.4.20 sowie 2,0% ab dem 1.4.21.
  • Weitere 0,3% bei Verzicht auf den besonderen Steigerungsbetrag für künftige Beschäftigte
  • Eine Einmalzahlung in Höhe von 900 Euro als Ausgleich für die Zeit vom 1.4. bis 1.12.2019
  • Möglichkeit von fünf zusätzlichen Tagen Urlaub gegen entsprechenden Gehaltsverzicht
  • Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2024

Frei Mitarbeitende

  • Erhöhung der Mindesthonorare um 2,25% ab dem 1.12.19, 2,25% ab dem 1.4.20 und 2,05% ab dem 1.4.21
  • Eine Einmalzahlung in Höhe von 425 Euro

    Eure Gewerkschaften ver.di, DJV und DOV

 

Die drei Gewerkschaften unterbreiteten folgendes Gegenangebot:

Angestellte

  • Eine Laufzeit von 33 Monaten
  • Lineare Erhöhungen: 2,3% ab dem 1.4.19, 2,45% ab dem 1.4.20 und 2,1% ab dem 1.4.21
  • Zwei zusätzliche Urlaubstage

Frei Mitarbeitende

  • Laufzeit 33 Monate
  • Erhöhung der Effektivhonorare um 2,3% ab dem 1.12.19, 2,45% ab dem 1.4.20 und 2,1% ab dem 1.4.21
  • 2 Tage zusätzlichen Urlaub
  • 600 Euro Einmalzahlung

Das Angebot des Senders bleibt weit hinter den Erwartungen nach dem Gespräch auf ARD-Ebene zurück. Insbesondere die Weigerung des WDR als letzte ARD-Anstalt endlich auch eine Erhöhung von Effektivhonoraren für Freie zu akzeptieren, ist nicht nachvollziehbar. Der WDR besteht weiter darauf, nur die Mindesthonorare zu erhöhen. Die Mehrzahl der Freien bliebe damit von jeder linearen Tariferhöhung ausgeschlossen.
Die Gewerkschaften erklärten gleichwohl deutlich ihre Absicht, heute bis zu einer Einigung zu verhandeln, aber leider war die Zeit der Geschäftsleitung begrenzt.

Die Verhandlungen mussten deshalb erneut ohne Ergebnis vertagt werden.
Ausführliche Informationen folgen morgen.

Eure Gewerkschaften
ver.di, DJV und DOV

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