ver.di Senderverband WDR

Keine Einigung am 2. Verhandlungstag

Tarifverhandlungen zu mobiler Arbeit im WDR

Keine Einigung am 2. Verhandlungstag

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Am Dienstag, den 14. September 2021 haben die Gewerkschaften ver.di und DJV-NRW erneut mit dem WDR über die einen Tarifvertrag zum mobilen Arbeiten verhandelt. Die Gespräche mit dem Sender waren konstruktiv, aber schwierig. Gegenstand der Verhandlungen war vor allem die Frage, wer von außerhalb des WDR arbeiten darf. Die Gewerkschaften forderten einen tariflichen Anspruch für alle Mitarbeiter:innen, deren Tätigkeiten dafür in Frage kommen. Der WDR will dagegen den Vorgesetzten die Entscheidungshoheit vorbehalten.

Diskutiert wurde auch die zukünftige Rolle des bereits bestehenden Tarifvertrags zur alternierenden Telearbeit. Der Sender möchte diesen aufgeben und allenfalls für bisherige Telearbeiter:innen fortführen. Für die Gewerkschaften dagegen stehen die dort geregelten Schutzansprüche im Mittelpunkt. Sie wollen diese für alle Kolleg:innen sichern, die einen Großteil ihrer Arbeitszeit zu Hause leisten.

Soeben hat der WDR die 50:50-Regel (bzw. 70:30 mit 2G-Status) bis mindestens zum Jahresende verlängert. Umso wichtiger ist es, verbindliche Regelungen zu schaffen, die für alle Beschäftigten gelten. Der DJV-NRW und ver.di verhandeln mit dem Sender seit Juni über den Tarifvertrag zum mobilen Arbeiten. Grundsätzlich sind beide Seiten daran interessiert, zu einer gemeinsamen Regelung zu kommen. Die Verhandlungen sollen im Laufe dieses Jahres fortgesetzt werden.

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