ver.di Senderverband WDR

„Stichtag“ und „Zeitzeichen“ in großer Gefahr

„Stichtag“ und „Zeitzeichen“ in großer Gefahr

ver.di im WDR fordert Erhalt des "Stichtags" sowie auskömmliche und dauerhafte Finanzierung des "Zeitzeichens"
Mikrofon, im Hintergrund ein Aufnahmeraum im Radiostudio Pixabay Radio

Der „Stichtag“ auf WDR 2 ist beim Publikum sehr beliebt. Ende März 2021 soll der „Stichtag“ ersatzlos gestrichen werden. David Jacobs, Vorsitzender von ver.di im WDR: "Damit wäre der letzte aufwändige Programmpunkt im Breitenprogramm WDR 2 Geschichte. Die Abschaffung des Aushängeschilds von WDR 2 könnte auch Folgen für das beliebte „Zeitzeichen“ auf WDR 3 und WDR 5 haben. Denn nur in Kombination aus Stichtag und Zeitzeichen sowie der Übernahme durch den NDR kommen die Autor*innen auf ein erträgliches finanzielles Niveau."

Doch der NDR steigt zum Ende 2020 aus der Regel-Übernahme aus. Verliert der WDR nicht nur den „Stichtag“, sondern auch noch das „Zeitzeichen“, verliert er gleichzeitig auch erheblich an Profil. Denn diese Sendungen sind nicht nur bundesweit bekannt und beliebt, sie prägen seit Jahrzehnten auch den WDR und die Menschen in Nordrhein-Westfalen.

Den großen Bruder, das „Zeitzeichen“ im WDR Hörfunk, gibt es seit 40 Jahren. Trotz des ständig wechselnden Sendeplatzes erfreut es sich bei den Hörer*innen größter Beliebtheit. Auch als Podcast gehört es zu den abrufstärksten Formaten des WDR.

David Jacobs: "Bildung ist Kern des Auftrags der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Stichtag und Zeitzeichen sind Bildung pur, ganz ohne Zeigefinger. Selbst im Geschichtsunterricht vieler Schulen in NRW spielt das 15-minütige „Zeitzeichen“ eine große Rolle. Wir von ver.di im WDR fordern den Intendanten auf, für den Erhalt des „Stichtags“ auf WDR 2 und für eine auskömmliche und dauerhafte Finanzierung des „Zeitzeichens“ zu sorgen."

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