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Wiederaufnahme von Tarifverhandlungen zu mobiler Arbeit im WDR

Mobile Arbeit

Wiederaufnahme von Tarifverhandlungen zu mobiler Arbeit im WDR

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Wiederaufnahme von Tarifverhandlungen zu mobiler Arbeit im WDR: Einige Positionen noch weit auseinander

Die Corona-Pandemie hat dem Homeoffice im Westdeutschen Rundfunk einen unverhofft positiven Schub direkt hinein in die reale Arbeitswelt gegeben. Und auch in Zukunft soll das Arbeitsmodell für viele Beschäftigte eine Möglichkeit zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sein. Das ist jedenfalls das Verhandlungsziel von ver.di und DJV. Erste Gespräche zum Homeoffice im WDR wurden bereits 2018 aufgenommen und im April 2020 ohne Ergebnis beendet. Damals hofften beide Seiten auf eine angekündigte rechtliche Regelung durch den Bund. Doch dazu ist es bisher nicht gekommen. Jetzt hat die Arbeitsrealität durch die Pandemie Fakten geschaffen.

Heute (21. Juli 2021) fand eine erneute Runde zwischen dem WDR, ver.di und DJV statt, in der die jeweiligen Positionen ausgetauscht wurden, um eine verbindliche Regelung auch für die Zeit über die Pandemie hinaus zu vereinbaren.

Aus der Sicht der beiden Gewerkschaften gibt es drei Punkte, in denen die Auffassungen noch weit auseinanderklaffen:

  1. Wie wird das Zugangsrecht für mobile Arbeit gestaltet? Der Vorschlag des WDR, dass allein
    die Führungskraft entscheidet, ist für uns nicht hinnehmbar.
  2. Der Tarifvertrag über alternierende Telearbeit aus dem Jahr 2006 soll nach Ansicht des
    WDR aufgegeben werden. Dem können wir uns nicht anschließen: Warum sollten hohe Arbeitsschutzstandards
    aufgegeben werden?
  3. Die Vorstellungen darüber, wie ein Arbeitsplatz im Homeoffice auszustatten ist, gehen weit auseinander.

Einigkeit bestand darin, dass ein Termin für eine weitere Verhandlungsrunde vereinbart wird.

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