ver.di Senderverband WDR

Das ist uns zu wenig

Abbruch

Das ist uns zu wenig

WDR bietet nur Mini-Erhöhungen

Dem Westdeutschen Rundfunk sind seine eigenen Leute nicht mehr wert als eine minimale Erhöhung der Entgelte, die gerade mal die Inflation wettmachen würde. In der zweiten Verhandlungsrunde bot der Sender eine zweistufige Erhöhung von 1,7 beziehungsweise 1,9 Prozent an. „Das reicht kaum, um die steigende Lebenshaltungskosten auszugleichen“, sagt Irmgard Galonska, die für ver.di im WDR die Tarifverhandlungen führt.

„Für uns ist ein solches Angebot nicht akzeptabel.“

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Die Gespräche zwischen Vertretern der Gewerkschaft und Geschäftsführung waren schon nach einer guten Stunde beendet worden. „Aus dieser mageren Basis hatten weitere Gespräche keinen Zweck“, so Galonska. Zumal der WDR die diesjährigen Tarifverhandlungen mit einer Provokation eröffnet hatte. Der Sender will die bisher üblichen Stufensteigerungen zeitlich spreizen. Statt bisher alle zwei Jahren sollen die Entgelte künftig nur alle drei Jahre in die nächsthöhere Stufe steigen. Über ein ganzes Arbeitsleben gerechnet gingen den Betroffenen enorme Summen verloren (siehe Tabelle unten).

Den Mitgliedern von ver.di im WDR geht die Verhandlungstaktik des Senders zunehmend gegen den Strich. Mit Aktionen vor den Eingängen protestierten Kolleginnen und Kollegen gegen „den Mangel an Wertschätzung, der in einem solchen Mini-Angebot und einer Gegenforderung zum Ausdruck kommt“, erklärt Galonska. Auf einer Zettelwand konnten Kolleginnen und Kollegen selbst nachschlagen, was die Gegenforderung des WDR sie jeweils kosten würde.

Rund um die Verhandlung haben Aktive in ver.di auch Kolleginnen und Kollegen über die vom WDR gesforderten Einschnitte informiert. Morgens vor dem Archivhaus, dem Vierscheibenhaus und dem Funkhaus sowie zur Mittagszeit an der Kantine.

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