ver.di Senderverband WDR

Studentische Arbeitskräfte im #WDR fordern:

Studentische Arbeitskräfte im #WDR fordern:

Studentische Hilfskräfte, WDR, ARD, Medien, Rundfunk, Köln, NRW ver.di

Seit dem 16.03.2020 verzeichnet ein Großteil der Studentischen Hilfskräfte im WDR erhebliche Einkommensverluste. Für viele von uns bedeutet das Gehaltseinbußen von bis zu 75%. Zum 20.04.2020 hat der WDR die Regelungen verschärft und vergütet nun keine ausfallenden Stunden mehr. Während Mieten, Versicherungen und Verträge bezahlt werden müssen, erhalten wir nicht genug um diese zu begleichen. Angesichts der geringen Einsparungen durch fehlende Ausfallhonorare, in Relation zum Gesamthaushalt des WDR, fragen wir uns: Was soll das? Wir fühlen uns im Stich gelassen.

Innerhalb von neun Tagen beteiligten sich 150 Studentische Hilfskräfte an einer Online-Umfrage. Nachfolgend stellen wir, die Studentischen Hilfskräfte des WDR und ver.di, die Ergebnisse sowie die sich daraus ergebenden Forderungen vor:

  • Wir fordern, dass der WDR die Studentischen Hilfskräfte zeitnah unterstützt, indem die regelmäßigen Vergütungen bzw. Stundenvolumen weiter bestehen bleiben.
    61% sagen, dass sie ihre Lebenshaltungskosten nicht mehr finanzieren können.
  • Vertraglich werden uns keine Stunden zugesichert. Wir arbeiten nach Bedarf, sind aber tatsächlich regelmäßig eingesetzt. Dementsprechend verdienen auch wir in der Krise, unabhängig von Standort oder Aufgabenbereich, eine angemessene Unterstützung in Form einer Mindestsicherung.
    71% zahlen einen Eigenanteil für ihre Versicherungen.
  • Wir fordern einen angemessenen Soli-Fond, welcher als Sofortmaßnahme für Studentische Hilfskräfte greifen soll. Mehrfache Rückmeldung im Freitext.
  • Da die Arbeitsverträge außerdem auf zwei Jahre befristet sind, plädieren wir für eine Verlängerung der Verträge im entsprechenden Umfang des Zeitraums, in dem jetzt nicht gearbeitet werden kann.
    Mehrfache Rückmeldung im Freitext.
  • Wir fordern eine deutlich bessere Kommunikation in den Abteilungen. Wir möchten nicht mehr aus "zweiter Hand" informiert werden. Dabei kann ein erster Schritt sein, dass wir Zugang zum Intranet
    - von zu Hause und vom Arbeitsplatz - erhalten.
    Mehrfache Rückmeldung im Freitext.

Das WDR-Programm läuft gerade einwandfrei und ist in der jetzigen Zeit beliebter denn je. Es wird, wie immer, auch jetzt mit viel Liebe und Qualität produziert. Zu diesem reibungslosen Ablauf tragen auch die zahlreichen Studentischen Hilfskräfte, durch ihre zurzeit geleistete Arbeit, maßgeblich bei.

84% gaben die Rückmeldung, dass sie bereit sind aktiv zu werden.

Wir sind flexibel. Auch in diesen Zeiten erklären sich viele Studierende bereit, aus dem Home-Office zu arbeiten. 78% sagten, dass sie derzeit keine "Mehrarbeit" leisten. Ebenso sagten 71%, dass sie momentan nicht kurzfristig einspringen müssen. Nur die Hälfte sagte, dass die Schichten gerecht verteilt werden. Mehr als ein Appell, an die Abteilungen uns einzubinden, ist diese Bereitschaft dem WDR aber nicht wert.

Wir sind nicht nur 800 Studierende, die einen Nebenjob ausführen.

Auch WIR sind der WDR.

 

Das Ergebnisflugblatt sowie der Vordruck für die Unterschriftensammlung steht zum download bereit (s. unten). Unterschriften sammeln wir ausschließlich bei Studentische Hilfskräfte im WDR. Ausgefüllte Unterschriftenlisten bitte per Post oder Mail an:
ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen
Fachbereich Medien, Kunst und Industrie
Stephan Somberg
Hans-Böckler-Platz 9
50672 Köln

Mail: stephan.somberg@verdi.de

 

   

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