ver.di im WDR

WDR-Soforthilfe geht weiter

Corona-Krise

WDR-Soforthilfe geht weiter

Soforthilfe  verlängert Tanja Kerbaum, ver.di WDR Soforthilfe verlängert

Die hohen Fallzahlen durch Omikron haben Auswirkungen auf viele Produktionen. Zum Teil werden sie abgesagt oder können nur noch abgespeckt produziert werden. Wirtschaftlich betroffen sind dadurch viele Freie Kolleg*innen, die weniger Aufträge bekommen und große Umsatzeinbrüche erleiden. Um die schlimmsten Folgen abzuwenden, haben die Gewerkschaften gemeinsam mit dem WDR einen Soforthilfefonds eingerichtet, der dazu beitragen soll eine Verarmung wegen der Ausbreitung des Virus  zu vermeiden. Dieser hatte zunächst eine Laufzeit bis Ende 2021.Auf Initiative von ver.di, des DJV und des Personalrates wurde der Soforthilfefonds für Freie Mitarbeiter*innen bis zum 31.03.2022 verlängert.

Seit Beginn der Corona-Krise konnten zahlreiche Kolleg*innen wirksam unterstützt werden und für künftige Fälle ist weiteres Geld im Topf. Wer die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt, schickt seinen Antrag am besten an die Mailadresse haertefallfonds@wdr.de  Den Antrag findet ihr im Intranet (einfach Regelungen für Freie anklicken und dann dem Kapitel Soforthilfefonds folgen).

Hier noch einmal die wichtigsten Voraussetzungen für die Soforthilfe:

Härtefall und Soforthilfe aufgrund der Corona-Krise 

 Ein Härtefall ist in der Regel auch dann anzunehmen:

  • Wenn sich die durchschnittlichen monatlichen Einnahmen in den letzten 12 Monaten vor Antragstellung um 50% gegenüber dem durchschnittlichen Monatseinkommen des Jahres 2019 reduziert haben
  • Eine Ersatzbeschäftigung beim WDR oder einem anderen Unternehmen nicht oder nicht zeitnah ausgeübt werden kann
  • Tarifliche Ansprüche oder Leistungen aus staatlichen Hilfsfonds die den Verlust ausgleichen nicht, nichtausreichend oder nicht rechtzeitig gegeben sind und/oder eine finanzielle Notsituation eintritt.
  • Anspruchsberechtigt sind grundsätzlich alle freien Mitarbeiter*innen (mit Ausnahme der Rentner*innen), die in 2019 beim WDR mindestens 12000 Euro an Honoraren erzielt haben oder 30 Beschäftigungstage nachweisen können.

Auch wenn es ein wenig bürokratisch klingt: So schwer ist es nicht, einen Antrag zu stellen und falls jemand vom Personalrat beraten werden möchte, sind die Personalrät*innen aus der Freienschaft für Euch da. Meldet euch einfach unter 0221 220 3733. Die Sprechstunden gibt es täglich von 9-17h. Nur mittwochs ist wegen der Sitzung die Sprechstundenzeit auf 15-17h eingeschränkt. Auch ver.di hilft euch bei Rückfragen gern weiter.

Meldet euch, wenn ihr durch die Corona-Krise betroffen seid.

Viele Grüße

Anja Arp und Johannes Höflich

wdr, Personalrat Fotograf: Jürgen Seidel Anja Arp
wdr Fotograf: Detlef Hohlmann Johannes Höflich

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