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ARD sägt politische Magazine ab

Monitor, Panorama, Report, Fakt, Kontraste

ARD sägt politische Magazine ab

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„Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern.“ (Medienstaatsvertrag §26)

Das ist exakt der wesentliche Programmauftrag für uns Öffentlich-Rechtliche. Deswegen haben wir das Privileg, ein weltumspannendes Netz von Korrespondentinnen und Korrespondenten finanzieren zu können. Wir können brisante Recherchen ermöglichen, ohne von Lobbyisten oder politischer Einflussnahme abhängig zu sein, international und national. Wir sind der Garant für unabhängige und glaubwürdige Themenwahl und Berichterstattung. Für diesen Auftrag fühlt sich die ARD unter Programmdirektorin Strobl offenbar nicht mehr zuständig. Politmagazine sollen reduziert oder - wie der Weltspiegel - in die „Todeszone“ der Nacht verbannt werden. Als Rechtfertigung dient der Hinweis, man könne sich das ja in der Mediathek angucken. Mit dem Argument kann man den Fernsehbetrieb gleich komplett einstellen.

Als erste haben die Auslandskorrespondent*innen des Weltspiegels mit einem Schreiben gegen die Verlegung des Magazins vom Sonntagabend auf Montagnacht protestiert. Es folgten verschiedene interne und externe (offene) Briefe gegen die geplanten Programmänderungen.

Wir als ver.di im WDR unterstützen das Anliegen aller, die sich für den Erhalt des sonntäglichen Sendeplatzes des Weltspiegels einsetzen. Wir erklären uns solidarisch mit allen internen und externen ARD-Beschäftigten, die sich gegen die Pläne von Frau Strobl starkmachen.

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