ver.di im WDR

Jobst Plog zu Tom Buhrows Rede im Übersee-Club

Jobst Plog zu Tom Buhrows Rede im Übersee-Club

"...während seiner [Tom Buhrows] gesamten Amtszeit als ARD-Vorsitzender überhaupt nicht erkennen konnte, dass an einem Konzept gearbeitet wurde für die ARD, das aber genau ist die Aufgabe des ARD-Vorsitzenden. Sie haben mich zu Recht darauf hingewiesen oder dran erinnert, dass ich zweimal ARD-Vorsitzender war. Das begründet auch meine Erfahrung, dass man die ARD führen kann wenn man sie führen will, wenn man sich mit den Kollegen abstimmt, wenn man ein Ziel hat und wenn man eine Strategie hat. Alles das hat die ARD nicht entwickelt in der Amtszeit von Tom Buhrow und sich nun einen solchen Effekt zu holen das ist glaube ich ein bisschen zweifelhaft. Ich habe daran wirklich Kritik zu üben. 
Es interessiert mich nicht, was Tom Buhrow privat sagt. Es interessiert mich begrenzt was er in einem solchen Rahmen als WDR Intendant sagt. Er ist ARD-Vorsitzender und die Öffentlichkeit, die Gesellschaft braucht dringend Antworten zu den offenen Fragen die überall diskutiert werden, und da bedarf es der Führung. Wenn sie denken, dass es vor kurzem ein Gespräch mit der Rundfunkkommission gegeben hat, in dem die ARD offenbar überhaupt nichts auf den Tisch legen konnte, dann scheint es Buhrow weniger um die Realisierung von Vielen gegangen zu sein also um einen persönlichen Auftritt."

Jobst Plog (1991 - 2008 Intendant des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und in dieser Funktion in den Jahren 1993/1994 sowie 2003/2004 Vorsitzender der ARD) ver.di im WDR Jobst Plog Statement


Das ganze Interview mit Jobst Plog im Medienmagazin von radioeins rbb findet ihr hier ab 24:10 min:

Medienmagazin radioeins rbb vom 6.11.22

 

 

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