ver.di-Freie für den Personalrat

Es gibt rund 2.000 so­ge­nann­te ar­beit­neh­mer-ähn­li­che 12a Freie im WDR, die z.B. An­spruch auf Ur­laubs- und Kran­ken­geld oder Be­stand­schutz ha­ben. Für die­sen Kreis der frei­en Mit­ar­bei­te­rIn­nen ist nun­mehr auch der Per­son­la­rat zu­stän­dig. Und so­mit kön­nen die­se Kol­le­gIn­nen auch den Per­so­nal­rat wäh­len. Das ist ein großer Fort­schrit­t, denn jetzt ist der Per­so­nal­rat auch für die Ein­hal­tung der Ta­rif­ver­trä­ge der Frei­en, et­wa den Ho­no­ra­rah­men oder den Be­stands­schutz-Ta­rif­ver­trag zu­stän­dig.

Karl Horn

Karl Horn
Foto/Grafik: Foto: Sibylle Anneck

ver.di-Freie unterschiedlicher Berufsgruppen

ver.di vertritt die Interessen ganz unterschiedlicher Berufsbilder, anders als zum Beispiel Berufsverbände. Bei uns gibt es neben freien JournalistInnen zum Beispiel auch freie CutterInnen oder freie Kamerafrauen. Und anders als bei anderen Sendeanstalten galt beim WDR lange die Devise: Feste verantworten das Programm und Freie gestalten es. Keine andere Sendeanstalt hat z.B. soviele programmgestaltende freie MitarrbeiterInnen wie der WDR. Das wandelt sich gerade ein wenig, weil sich die Beschäftigungsstruktur im Sender verändert, so wird z.B.  AÜG  heruntergefahren und wir haben den Producer neu tarifiert, der als Bindeglied zwischen Redaktion und Produktion fungieren soll.

Der WDR und die ganze Medienlandschaft erfindet sich gerade neu - um so wichtiger ist eine kompetente Interessensvertretung für Freie.

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