ver.di-Presseausweisstelle in Köln

2017 gibt es wieder einen neuen Presseausweis mit neuer Farbstellung und weiteren Sicherheitsmerkmalen. Aber: Der Presse- ausweis bleibt ein wichtiges Recherchewerkzeug für alle hauptbe- ruflich tätigen Journalistinnen und Journalisten. Denn der Presseausweis von dju in ver.di bleibt der Ausweis für die Profis.

Als Serviceangebot bietet der ver.di-Fachbereich Medien, Kunst und Industrie eine Presseausweisstelle im ver.di Bezirk Köln an. Hier beraten kompetente Kollegen/innen bei Fragen zur Antragsstellung des Presseausweises 2017. Ausgefüllte Anträge können zu den Öffnungszeiten im ver.di Bezirk Köln abgegeben werden.

Die Antragsteller/innen im Raume Köln bitten wir, den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag mit den entsprechenden Nachweisen (siehe Merkblatt) an die Presseausweisstelle des ver.di Bezirkes Köln zu richten. Eine Antragstellung nur per Mail ist wegen der dann fehlenden Unterschrift nicht möglich und verzögert die Bearbeitung. 
Die Anträge können während des ganzen Jahres gestellt werden. Sie werden bearbeitet, sobald die entsprechende Überweisung (Für Autoschild bzw. Bearbeitungsgebühr für Nichtmitglieder - siehe unten) eingegangen ist. Für der Kalanderjahr 2017 können die Anträge seit Okt. 2016 gestellt werden.

Der Presseausweis ist ein Recherchewerkzeug, das professionellen Journalisten ihre Arbeit erleichtern soll. Er dient als Legitimation gegenüber Behörden und Polizei, Messegesellschaften und sonstigen Unternehmen. Auf der Rückseite steht seit 2009 deshalb eindeutig: „Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe. Die Behörden sind nach Maßgabe der Landespressegesetze verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Instituti- onen und Unternehmen werden gebeten, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen.

Der Presseausweis soll den/die Ausweisinhaber/in in der Wahrnehmung seines/ihres Auskunftsrechtes unterstützen. Er weist den/die Inhaber/in des Presseausweises als hauptberuflich tätige/n Journalisten aus. ..."

Ansonsten bleibt es bei dem Ausweis, auf den sich die ausstellenden Organisationen 2006 geeinigt haben und der allen Ansprüchen an Haltbarkeit, Lesbarkeit und Fälschungssicherheit genügt. Eine stabile Plastikkarte, mit verschiedenen Sicherheits-merkmalen wie Guillochendruck, Microschrift, Fluoreszenz, Hologramm u.a. versehen, wird jährlich neu mit wechselnder Farbgestaltung und groß aufgedruckter Jahreszahl ausgestellt. Dafür muss jährlich ein neuer Antrag gestellt werden. Auch wenn man schon Inhaber/in eines Presseauweises war, muss mit dem neuen Antrag die andauernde hauptberuf- liche journalistische Tätigkeit erneut nachgewiesen werden.

Ausführliche Informationen bietet unser Merkblatt Presseausweis. (siehe Downloadbereich, rechte Spalte)

Für die Ausstellung des Presseausweises sind die Richtlinien über die Gestaltung und Ausgabe von Presseausweisen maßgebend, die zwischen den ausstellungsberechtigten Verbänden vereinbart worden sind.

Fest angestellte Redakteurinnen und Redakteure sowie freiberuflich tätige Journalistinnen und Journalisten erhalten den bundeseinheitlichen Presseausweis.

Der ver.di-Fachbereich Medien, Kunst und Industrie ist berechtigt, den bundeseinheitlichen Presseausweis auszustellen.

Voraussetzung
für die Ausstellung eines Presseausweises ist die hauptberuflich journalistische Tätigkeit. Studierende in Journalismusstudiengängen sowie Studierende anderer Fächer, die hauptberuflich journalistisch tätig sind, können ebenfalls einen Presseausweis beantragen (Nachweise - steht rechts zum download bereit). Die Anträge gibt es hier im Internet oder bei der Kölner Presseausweisstelle.

Anforderung des Antragsformulars

Bitte fordern Sie das Antragsformular unter Angabe der Postanschrift bzw. der Mailadresse bei der Kölner Presseausweisstelle oder dem Fachbereich Medien, Kunst und Industrie an. 
Dort können Sie nach vorheriger telefonischer Absprache auch persönlich vorbei kommen.

Benötigte Unterlagen zur Ausstellung
sind neben dem ausgefüllten Antragsformular:

  • Nachweis der hauptberuflichen Tätigkeit
  • ein Passbild

Bearbeitungsgebühren, die mit der Antragstellung fällig werden:

  • für Nicht-ver.di/dju-Mitglieder: Erstausstellung pro Kalenderjahr 70,- Euro (incl. MWSt)
 Neuausstellung im Geltungsjahr wegen
 Verlust oder Diebstahl: 30,- Euro.

  • Diese Ausstellungsgebühr wird in unveränderter Höhe unabhängig 
vom Antrags-/Ausstellungsdatum fällig.
  • Für ver.di-Mitglieder ist die Ausstellungsgebühr im Mitgliedsbeitrag enthalten.
  • Das neue - ebenfalls jährlich wechselnde - Autoschild kostet für alle - Mitglied oder nicht - 10,- Euro pro Exemplar.

Mehr dazu im ausführlichen Merkblatt Presseausweise.

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