Senderverband WDR

Vorstand von ver.di im WDR begrüßt Rücktritt aus Interventionsausschuss.

Interventionsausschuss

Vorstand von ver.di im WDR begrüßt Rücktritt aus Interventionsausschuss.

Im Streit um die Konsequenzen aus den jüngst bekannt gewordenen Missbrauchs-Vorwürfen gegen einen WDR-Korrespondenten begrüßt der Vorstand von ver.di im WDR den Rücktritt der Personalratsvorsitzenden aus dem für die Bearbeitung solcher Fälle im WDR gebildeten Interventionsausschuss.

David Jacobs Foto: Sibylle Anneck David Jacobs

Der Vorstand teilt den Eindruck, wonach eine umfassende, strukturelle Kontrolle und Ahndung dieser Verhaltensweisen in diesem hierarchisch geprägten Haus nicht gewährleistet und offenbar auch nicht gewünscht seien.

Da unter diesen Umständen ein solcher Interventionsausschuss seinen Aufgaben nicht gerecht werden kann, begrüßen wir das konsequente Handeln der Personalratsvorsitzenden und den Rückzug von Christiane Seitz aus diesem Ausschuss.

Irritiert zeigt sich der Vorstand insbesondere über die (Nicht-)Reaktion des Intendanten auf die Kritik der Personalratsvorsitzenden. David Jacobs, Vorsitzender von ver.di im WDR:
„Buhrows Mail war zwar lang. Gesagt hat er aberr trotzdem nicht viel. Außer warmer Worte des Bedauerns, kam da nicht viel. Der Intendant scheint, trotz der massiven Kritik, das eigene Handeln nicht zu hinterfragen. Stattdessen ist Kurs halten seine Devise. Hauptsache nichts an den Strukturen ändern. Mit dieser arroganten und ignoranten Haltung wird er es nicht schaffen, den nötigen Kulturwandel einzuleiten. Im Gegenteil: Sein zögerliches Handeln begünstigt sogar den Fortbestand dieser „Alphatier-Kultur.“

Wir fordern den Intendanten auf, zusammen mit der gewählten Vertretung der Beschäftigten konkrete Maßnahmen zum Kulturwandel anzugehen!

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