Senderverband WDR

Noch dicke Bretter zu bohren

Noch dicke Bretter zu bohren

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Heute haben wir zum dritten Mal verhandelt. Der WDR bewegt sich auf uns zu. Aber es gibt noch viel zu tun. Das aktuelle Angebot für die Gehälter bewegt sich bei 4,1 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Bei einem Ausgangspunkt von 1,5 Prozent pro Jahr war das ein hartes Stück Arbeit. Aus Sicht der Gewerkschaften ist das noch völlig unzureichend. Außerdem sind noch folgende Punkte offen:

  • Azubi-Gehälter
  • Konkrete Regelung für die Übernahme von Auszubildenden, Volos und Trainees
  • Effektivhonorare für Freie

Zum Thema „Leistungsorientierte Vergütung“ haben die Gewerkschaften deutlich gemacht, dass es sich dabei um einen falschen Ansatz zur Motivation handelt: Erst nimmt der WDR Geld weg und hält es dann denen als Köder wieder hin, die sich im Hamsterrad abstrampeln, um die „erheblich über dem Durchschnitt liegende Leistung“ zu erreichen.

Zur weiteren Demotivation seiner Mitarbeiter möchte der WDR Jubiläumsgeld nach 25 und 40 Jahren Betriebszugehörigkeit deutlich senken.

Mit dem WDR haben sich die Gewerkschaften bereits darauf verständigt, sich im Anschluss an die Vergütungsrunde mit dem Thema „Arbeitszeitsouveränität“ zu beschäftigen.

Eure Gewerkschaften

ver.di,  DJV  und  DOV

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